Lachen und Yoga

Was hat Lachen mit Yoga zu tun?

Yoga ist eine alte indische Philosophie, bei der es gilt, Körper, Seele und Geist in Einklang zu bringen. Lachen hingegen ist ein kognitiver Affekt und eine Reaktion, die jeder von uns kennt und kann. Bei den Übungen des Lachyoga (indischer Name: Hasya Yoga) gibt es mehrere Aspekte, bei denen Parallelen zum klassischen Yoga bestehen.


Die Atemübungen

Zwischen den pantomimischen Lachübungen werden tiefe Atemübungen gemacht. Das hat einen beruhigenden Effekt auf die Seele, dazu werden die Körperzellen mit mehr Sauerstoff versorgt. Die Lungenkapazität wird erhöht und somit auch die Fähigkeit, zu lachen.

Tiefes Atmen ist auch ein wichtiger Bestandteil der klassischen Yoga-Stunden. In Kombination mit den Lachübungen wird das tiefe Atmen regelrecht zu einem Ritual. Dadurch, dass beim Einatmen die Arme angehoben werden und beim ausatmen der Oberkörper locker nach unten fällt, dauert das Ausatmen länger als das Einatmen - wie es auch in verschiedenen Pranayama-Übungen beabsichtigt ist. Der Hintergrund: Beim "normalen" Atmen wird - gerade unter Stress - oft sehr flach geatmet, so dass der Sauerstoff-Austausch im Körper eingeschränkt ist.

Mangelnder Sauerstoff kann jedoch die Ursache sein für Krankheiten wie chronische Bronchitis, Asthma etc. Ist hingegen ein ausreichender Sauerstoff-Austausch gewährleistet, dann ist der Körper optimal gegen Krankheiten gefeit.

Lachmuskeln und Hoho-Haha

Während des Lachens bewegen sich rhythmisch das Zwerchfell, die Bauchmuskeln und die Interkostalmuskeln (zwischen den Rippen). Diese Muskeln unterstützen den Körper dabei, die Luft rhythmisch aus den Lungen auszustoßen. Auch zieht sich der Hals zusammen, die Gaumenmuskulatur und die Gesichtsmuskeln. Der erzeugte Effekt ähnelt verschiedenen Yogaübungen, vor allem der Kapalabhati (Stoßatmung) und Bhastrika (Blasebalgatmung), bei denen ebenfalls auf rhythmische Weise all diese Muskelgruppen involviert sind.

Gleiches gilt für das Hoho-Hahaha-Klatschen, das zwischen den Übungen praktiziert wird. Durch das zusätzliche Klatschen werden die Akupressurpunkte in den Handflächen massiert. Einige der Übungen des Lachyoga sind zudem aus dem klassischen Yoga abgeleitet. Zum Beispiel das Löwenlachen, das aus der "Löwenatmung" im Yoga herrührt. Hierbei wird auch die Schilddrüse stimuliert.


Der Weg des Yoga

Das klassische Yoga beschränkt sich nicht auf körperliche Übungen, sondern steht auch für eine grundsätzliche Lebensphilosophie. Wie beim klassischen Yoga ist auch die "Philosophie des Lachens" als eine Art Wegweiser anzusehen, der uns hilft, das Leben mit mehr Gelassenheit zu nehmen und mit mehr Toleranz und Lebensfreude durch das Leben zu gehen.

Der Begriff "Yoga" ist aus dem Sanskrit-Wort "Yuj" abgeleitet, was so viel bedeutet wie "verbinden". Auch Lachyoga hilft Menschen aller Couleur und Altersgruppen, sich in einer besonderen Gemeinschaft zu verbinden - dies gilt im Lachclub wie auch in anderen Bereichen.

Lachyoga schafft Zusammenhalt und letztendlich eine Atmosphäre von Toleranz, Liebe, Mitgefühl, Vergebung und Achtsamkeit - Werte, die auch in der traditionellen Yoga-Philosophie eine wichtige Rolle spielen.

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